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Wer ist eigentlich „behindert“?

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Wer ist eigentlich „behindert“?

Das kommt darauf an, was bzw. wer mit dem Begriff „Behinderung“ gemeint ist. Verschiedene Autor*innen und Disziplinen verwenden diesen Begriff unterschiedlich.

Wir vom Projektteam – und die LAG SELBSTHILFE NRW e.V. – verwenden das Begriffsverständnis der UN-Behindertenrechtskonvention. Nach Artikel 1, Satz 2 UN-BRK zählen „zu den Menschen mit Behinderungen […] Menschen, die langfristige körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen haben, welche sie in Wechselwirkung mit verschiedenen Barrieren an der vollen, wirksamen und gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft hindern können.“

Mit dieser Begriffsdefinition wird auch der Unterschied zwischen den Begriffen „Beeinträchtigung“ und „Behinderung“ deutlich – die alltagssprachlich häufig synonym verwendet werden. Eine Beeinträchtigung ist etwas individuell in der einzelnen Person Liegendes. Erst, wenn diese individuelle Beeinträchtigung dazu führt, dass man nicht mehr voll, wirksam und gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben kann, wird daraus eine „Behinderung“. Diese entsteht aus der Wechselwirkung der individuellen Beeinträchtigung mit der barrierehaften Umwelt (umwelt- oder einstellungsbedingte Barrieren). Beeinträchtigt „ist“ man also (von Geburt an oder im Laufe des Lebens erworben), behindert hingegen „wird“ man.

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