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Ganz gleich, was Ihr wollt: Lebt eure Wünsche!

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Ganz gleich, was Ihr wollt: Lebt eure Wünsche!

Ganz gleich, was Ihr wollt: Lebt eure Wünsche!
Mädchen mit Behinderung brauchen bessere Perspektiven, kritisieren Mädchenhäuser und Netzwerk der Frauen mit Behinderung in NRW

Volle Menschenrechte und eine gute Lebensperspektive für Mädchen mit Behinderung – so lassen sich Forderung des Diskussionspapiers „Unsere Rechte – unsere Zukunft“ zusammenfassen. Das Diskussionspapier entstand in einer Gruppe von Frauen aus dem Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW, der Landesarbeitsgemeinschaft autonomer Mädchenhäuser / feministische Mädchenarbeit NRW und der Fachstelle interkulturelle Mädchenarbeit. Mit ihren gemeinsamen Thesen und Forderungen an Politik und Jugendhilfe wollen sie einen breiten gesellschaftlichen Diskurs anregen, für Barrieren sensibilisieren und strukturelle Veränderungen schaffen. Darum laden sie ein Interessierte aus NRW ein zu einer Online-Präsentation am 26.4.2021, von 10 – 12: 30 Uhr. Anmeldungen an lagam@web.de

„Mädchen mit Behinderung sind in erster Linie Mädchen, mit denselben Träumen und demselben Recht auf ein selbstbestimmtes Leben wie alle Mädchen.“, erklärt Renate Janßen, Leiterin der Fachstelle Interkulturelle Mädchenarbeit.

Zu den Kernforderungen gehören eine gute schulische Ausbildung und Zugang zum ersten Arbeitsmarkt, barrierefreie Infrastruktur und Freizeitangebote sowie geschlechter- und behinderungssensible Beratung und medizinische Versorgung. In Corona-Zeiten ist auch die Digitalisierung samt Zugang zu Endgeräten wichtig geworden.

„Ganz gleich, was ihr wollt: Lasst euch nicht in eurer Selbstbestimmung begrenzen. Lebt eure Wünsche und sucht euch Unterstützerinnen“, rät Claudia Seipelt-Holtmann den Mädchen. Sie will als Sprecherin des Netzwerks Frauen und Mädchen mit Behinderung vor allem die Mädchen in ihrem Selbstwert stärken. Sie werden nämlich noch immer oft nicht ernst genommen oder auf ihre Behinderung reduziert. „Wichtig sind auch Vorbilder. Wir brauchen eine viel stärkere Sichtbarkeit von Frauen und Mädchen mit Behinderung, damit sie und ihre Bedürfnisse in allen Bereichen mitgedacht werden“, ergänzt Renate Janßen.

Allerdings gibt es auch positive Nachrichten aus NRW. So betreibt das Mädchenhaus Bielefeld seit drei Jahren die bundesweit erste und einzige barrierefreie Zufluchtsstätte für Mädchen mit Behinderung eingerichtet. Neben weiteren Modellprojekten zur Gewaltprävention, sozialen Teilhabe und Berufsorientierung fördert das Land auch das NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW und unterstützt so die Arbeit gegen doppelte Diskriminierung von Mädchen und jungen Frauen mit Behinderungen.

 

Digitale Pressemappe: https://padlet.com/Netzwerkerinnen/Unsere_Rechte_unsere_Zukunft

Weitere Informationen: 2021-04-26_PM_Diskussionspapier_Unsere-Rechte-unsere-Zukunft

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