LAG-Geschäftsführerin beim gesundheitspolitischen Fachgespräch mit Minister Laumann

14 Personen haben sich in einem verglasten Raum lose zum Gruppenbild vor drei Fahnen (Europa, Deutschland und NRW) sowie einem Roll-Up mit dem Logo der Beauftragten der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten in Nordrhein-Westfalen aufgestellt. Claudia Middendorf (2. von links) hat kurze, blonde Haare, trägt eine hell Perlenkette zum biegen Blazer über weißem Shirt und hat die Hände gefaltet vor ihrer schwarzen Hose. LAG-Geschäftsführerin Melanie Ahlke (5. von links) lächelt mit langen, dunklen, zum Zopf nach hinten gekämmten Haaren und Hornbrille und trägt einen dunklen Blazer über weißem Shirt zu Jeans. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (7. von links) guckt ebenfalls freundlich in die Kamera, hat graue, kurz gescheitelte Haare und trägt ein lachsfarbenes Hemd zu seinem grauen Anzug.
30.09.2026

Auf Einladung der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung und Patient*innen, Claudia Middendorf (2. von links), trafen sich am 25. August die Vertreter*innen verschiedener Selbsthilfe-Organisationen mit NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (7. von links). Beim alljährlichen Fachgespräch standen unter anderem die geplanten Veränderungen in der Pflege im Mittelpunkt: Wie gelingt beispielsweise der Übergang aus dem Krankenhaus in die weitere Versorgung? Und welche Unterstützung benötigen Betroffene sowie Angehörige konkret?

Als Geschäftsführerin der LAG Selbsthilfe NRW brachte Melanie Ahlke (5. von links) im Austausch mit den Fachreferent*innen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales außerdem die Erfahrungen chronisch kranker Mitglieder im Berufsleben ein. Bei mittleren bis schweren Symptomen würden laut einer Umfrage mit 1.200 Teilnehmenden etwa 90 Prozent der Beschäftigten weiterhin zur Arbeit gehen. Um die Potenziale des Betrieblichen Eingliederungsmanagements stärker auszuschöpfen und Führungskräfte für Beeinträchtigungen wie Asthma oder Migräne zu sensibilisieren, unter denen rund ein Drittel des Personals in Deutschland leidet, werden im Rahmen des Projekts „AmiChro – Arbeiten mit chronischer Erkrankung“ aktuell entsprechende Info-Materialien entwickelt.

Darüber hinaus soll zukünftig insbesondere die Anpassung an Klimafolgen weiterverfolgt und gemeinsam vorangebracht werden. Während die institutionellen Strukturen in Pflegeheimen einen professionellen Umgang mit Hitze begünstigen und umfangreiche Investitionen der Krankenhäuser in Schutzmaßnahmen vorgesehen sind, müssten gerade vulnerable Gruppen und Ältere in Privathaushalten besser geschützt werden…

Foto: LBBP NRW

Andrea Temminghoff