LAG beteiligt sich am Aktionsplan für inklusive Bildung von Selbsthilfe und Eltern

Das Cover zeigt einen grünen Rahmen um eine große, rote Innenfläche, auf der in weißer Schrift der Titel und die weiteren Infos stehen (Aktionsplan inklusive Bildung für NRW: Sechs Handlungsfelder - 22 Maßnahmen, entwickelt von Eltern und Praktiker*innen aus Schule und Bildung). Darunter befindet sich außerdem ein gelb hinterlegtes Oval mit dem schwarz gesetzten Aufdruck „Unser Service für die NRW-Landesregierung: Der 2022 im Koalitionsvertrag angekündigte, aber nicht gelieferte Aktionsplan - fertig gedacht, praxisnah und bereit zur Umsetzung.“
01.10.2026

Für viele Kinder und Jugendliche mit Behinderungen oder Förderbedarfen stehen noch immer keine wohnortnahen inklusiven Schulplätze in angemessener Qualität zur Verfügung. Nachdem die Landesregierung einen entsprechenden Aktionsplan im Koalitionsvertrag 2022 angekündigt, bisher jedoch nur einzelne Maßnahmen getroffen hat, sind Selbsthilfe und Eltern nun selbst aktiv geworden:

Mitte September präsentierte mittendrin e. V. zusammen mit der LAG Selbsthilfe NRW, dem Verband „Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen NRW“ und mit Unterstützung des Landesbehindertenrats ein umfangreiches Maßnahmenpaket mit sechs konkreten Handlungsfeldern – von der konkreten Ausbauplanung inklusiver Schulplätze über die Bedarfsfeststellung und Ressourcensteuerung bis hin zum Übergang ins Berufsleben. Dabei benennen die von Praktiker*innen aus dem Bildungsbereich sowie betroffenen Familien entwickelten Vorschläge neben der jeweiligen Vorgehensweise beispielsweise auch Verantwortliche, Möglichkeiten für eine wirksame Evaluierung gegebenenfalls notwendige finanzielle Ressourcen.

Interessierte können den 40-seitigen „Aktionsplan inklusive Bildung für NRW“, der den Mitgliedern der Regierungsfraktionen nach der Vorstellung im Düsseldorfer Landtag übergeben wurde, auf der Webseite www.mittendrin-koeln.de kostenlos als PDF-Datei herunterladen…

Andrea Temminghoff