Workshop zum Schutz vor Gewalt gegen Menschen mit Behinderungen am 19.11. in Münster

Um Einrichtungen der Eingliederungshilfe bei der gesetzlich vorgeschriebenen Umsetzung von Konzepten Schutz von Menschen mit Behinderungen gegen Gewalt zu unterstützen, haben die LAG Selbsthilfe NRW, das Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) und der Trägerverein der Beratungs- und Begegnungsstätte für Menschen mit Behinderungen „Café 3B“ von April 2025 bis September 2026 verschiedene Materialien zur Reflexion vorhandener Strukturen, Praktiken und Kulturen entwickelt. Die Ergebnisse des Projekts „PInG – Partizipativer Index für Gewaltschutz“ werden am 19. November im Rahmen eines Workshops vorgestellt.
Er ist Teil des Fachtags „Konflikte, Krisen und Gewalt in herausfordernden Zeiten – Professionell handeln in interdisziplinärer Zusammenarbeit“ des Netzwerks Gewaltprävention Münster, dem das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben für den entsprechenden Regierungsbezirk seit 2025 angehört. Neben dem Referenten für strukturelle Beratung, Maher Seger, gibt auch Anne Wohlfahrt vom KSL.Detmold wertvolle Einblicke in die Arbeit der letzten eineinhalb Jahre, an der zudem Katharina Tielke als Selbstvertreterin und Mitglied des politischen Stammtischs Bethel mitgewirkt hat.
Auf der Webseite www.ksl-muenster.de/de/node/7211 finden Interessierte einen Link für die Anmeldung bis um 16. Oktober 2026. Die Teilnahme-Gebühr für die Veranstaltung von 9:00 bis 15:30 Uhr im Bildungszentrum „Carl Severing“ des Landesamts für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW beträgt 49 Euro.
Andrea Temminghoff