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Mehrere Hände halten vor einem verschwommenen, sonnigen Hintergrund verschiedene Puzzleteile in die Luft. In der Mitte befindet sich das Logo des Projektes "Politische Partizipation Passgenau! das neben dem Projektnamen aus vier zueinander passenden Puzzleteilen besteht. Die Puzzleteile sind rot, gelb, blau und grün.

Politische Partizipation Passgenau!

Das Projekt „Politische Partizipation Passgenau!“ setzt genau dort an, wo sein Vorgänger, das Projekt „Mehr Partizipation wagen!“ aufgehört hat. Viele wertvolle Erkenntnisse konnten in den letzten drei Jahren gewonnen und wichtige Impulse gesetzt werden. Auf dieser Grundlage lässt sich gut aufbauen.

Der Kern des Projekts

Ob ich mich als Mensch mit Behinderung gut politisch beteiligen kann, hängt auch heutzutage noch sehr stark davon ab, wo in NRW ich wohne. Die Erhebung des Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste der Universität Siegen aus dem Jahr 2019 zeigt: In vielen Kommunen gibt es nach wie vor Handlungsbedarf.

 

Hier haben wir entscheidende Ergebnisse aus der Untersuchung zusammengestellt.

Das Projekt „Politische Partizipation Passgenau!“ unterstützt NRW-Kommunen dabei, Wege und Lösungen zu finden, wie politische Partizipation in der Kommunalpolitik im Sinne der UN-BRK ermöglicht werden kann. Dabei steht von Anfang an der enge Austausch aller Beteiligten im Fokus. Vertreter*innen aus der örtlichen Selbsthilfe, Politik und Verwaltung ermitteln gemeinsam die jeweiligen Bedarfe und formulieren Handlungsschritte. Das Projektteam bietet zu jedem Prozessabschnitt einen moderierenden Rahmen. Passgenau kann so an vorhandene Strukturen angeknüpft werden, um Teilhabemöglichkeiten zu schaffen oder diese weiterzuentwickeln.

Passgenau, was bedeutet das?

Zwei Hände halten je eine Figur aus Papier an Kopf und Fuß fest. Die Figuren wiederum schieben zwei passende Puzzleteile zueinander.

Die Zukunftsworkshops aus dem Vorgängerprojekt haben sich sehr bewährt und bereits an vielen Stellen Bewusstsein für das Thema „Politische Partizipation“ geschaffen. Deshalb sind sie auch im neuen Projekt ein zentraler Baustein. Sie sind besonders effektiv dort, wo eine Neuausrichtung der partizipativen Strukturen angestrebt wird. Wo es also schon gewisse Grundstrukturen vor Ort gibt.

Es hat sich aber auch gezeigt, dass besonders dort, wo es noch keine Interessenvertretung gibt, es ergänzende Angebote und Veranstaltungsformate braucht. Auch Kommunen, in denen es schon lange eine oder mehrere Interessenvertretungen gibt und die sich ganz konkreten Fragen im Bereich „politische Partizipation“ widmen möchten, können von passgenauen Angebotsformaten profitieren. Von Empowerment-Veranstaltungen hin zu speziellen Coachings oder Online-Formaten ist hier vieles möglich und Teil des neuen Projekts.

Das Angebot ist für alle Kommunen in NRW kostenfrei. Assistenzkosten werden im Rahmen unserer Veranstaltungen übernommen.

Passgenau heißt, dass wir flexibel sind. Wir suchen den Austausch. Und wir fragen die Akteur*innen vor Ort: Was gibt es für Bedarfe? Welche Angebote sind notwendig und welche müssen wir noch entwickeln?“

Merle Schmidt, Projektleitung

Informations-Film zum Projekt

Mit Gebärdensprache

Mit Audiodeskription

Lokalpolitisch aktiv werden

Gemeinsam mit den Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben NRW haben wir eine Wissensplattform zu den Themen Kommunalpolitk, Partizipation und lokale Behindertenpolitik ins Leben gerufen. Sie richtet sich an alle, die  sich (behinderten-)politisch in ihrer Kommune engagieren wollen. Neben hilfreichen Informationen zu den Themen „Kommunalpolitik“ und „lokaler Behindertenpolitik“ vermittelt die Plattform auch konkrete Tipps und Ideen dazu, wie man sich vielfältig beteiligen kann. Interviews, Porträts und Berichte von Aktiven aus den NRW-Kommunen liefern nützliche Einblicke aus der Praxis und zeigen, was bereits alles in den Städten, Gemeinden und Kreisen passiert. Schauen Sie doch mal vorbei!

Blog-Beiträge zum Thema Partizipation

Petra Nöhre im Gespräch

„Wir benötigen eine gesunde Mischung an jüngeren und älteren Menschen, die sich aktiv für Inklusion einsetzen“

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Hildegard Mang blickt leicht eitlich in die Kamera. Ein Handrücken liegt leicht an ihrem Kinn, die andere Hand umgreift das Handgelenk. Das Bild ist sehr farbenfroh und warm. Sie trägt ein korallfarbenes Shirt, der Hintergrund ist teils orange, teils grün.

Mittwochs-Interview: Für das eigene Selbstwertgefühl ist es wichtig, sich eine Stimme zu verschaffen

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Im Gespräch Michael Biesewinkel

„Jede Meinung und jede Kompetenz sind wichtig und jeder kann etwas Hilfreiches beitragen“

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