Barrierefreie Kultur-Angebote in den LWL-Museen

An zwei breite, direkt nebeneinander stehende, mit roter Barock-Tapete gestaltete Säulen sind das Selbstporträt des Malers Ludger Tom (links) und ein Gemälde seiner Frau Anna (rechts) aus der Zeit von um 1500 angebracht. Sie hängen so nebeneinander, dass sich beide anschauen. Ausgestattet mit gehobener Kleidung, Schmuck und dem Wappen der Familie präsentiert sich das Paar stolz als selbstbewusster Teil der Gesellschaft.
28.10.2026

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) fördert die Teilhabe von Menschen mit Behinderung nicht nur durch entsprechende Leistungen, sondern auch durch eine möglichst barrierefreie Gestaltung seiner Kultureinrichtungen. So gibt es in vielen Museen unter anderem Tastmodelle für blinde Besucher*innen, Leihrollstühle, -rollatoren und- klappstühle bei Mobilitätseinschränkungen sowie Angebote und Hefte in Leichter Sprache für Menschen mit Lernschwierigkeiten.

Darüber hinaus werden auch regelmäßig öffentliche Führungen in Deutscher Gebärdensprache mit Dolmetscher*innen oder tauben Guides angeboten – beispielsweise in Münster zur Paläontologische Landesausstellung „überLeben zwischen Dinos und Schuppenbäumen“ am 6. November von 16:00 bis 17:30 Uhr im Naturkundemuseum und am 14. November 2026 von 14 bis 15 Uhr durch die Dauerausstellung „Menschen in der Kunst“ im LWL-Museum für Kunst und Kultur. In vielen Einrichtungen stehen außerdem Induktionsschleifen oder FM-Anlagen für Menschen mit einer Hörbehinderung zur Verfügung.

Weitere Informationen und aktuelle Termine finden Interessierte auf der Webseite: www.lwl-kultur.de/de/inklusion/

Foto: LWL / Hanna Neande

Andrea Temminghoff