KSL-Fachtag zur Unterstützung von geflüchteten Kindern und Jugendlichen mit (drohenden) Behinderungen

Unterschiedliche Zuständigkeiten, komplexe rechtliche Rahmenbedingungen und fehlende Ressourcen: Der Zugang zu Unterstützung und Teilhabe ist für viele nach Deutschland geflüchtete Kinder und Jugendliche mit Behinderungen häufig mit besonderen Hürden verbunden. Um auf diese besondere Situation aufmerksam zu machen und Fachkräften wertvolles Wissen für deren praktische Arbeit zu vermitteln, veranstaltete das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben für den Regierungsbezirk Münster Ende vergangenen Jahres einen Fachtag mit dem Titel „Hinschauen. Verstehen. Unterstützen.“
So kamen im Jugendgästehaus Aasee rund 50 Teilnehmende zusammen, die unter anderem bei Trägern der Eingliederungshilfe, in Beratungsstellen für Menschen mit Behinderungen und geflüchtete Menschen sowie bei Verwaltungen, in der Medizin oder Therapie tätig sind. Neben den beiden Referent*innen Maher Seger und Marina Steinke vom KSL.Münster gaben dabei auch Alina Bonhoff von der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) Coesfeld sowie Swantje Decker von der psychosozialen Flüchtlingshilfe „Refugio Münster“ wichtige Impulse mit auf den Weg.
Einen ausführlichen Berichtmit den entsprechenden Forderungen – wie zum Beispiel Übersetzungshilfen bei Arzt- und Behördenbesuchen, traumasensible Betreuungsansätze und eine gelungene Vernetzung aller handelnden Akteur*innen – finden Interessierte auf der Webseite www.ksl-muenster.de/de/node/6923 in der Rubrik „Aktuell“ unter „Nachrichten“…
Andrea Temminghoff