Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung zu ehrenamtlichen Hospizbegleitenden qualifiziert

Rund 20 Personen haben sich vor einer grauen Wand zum Gruppenbild aufgestellt. Die Teilnehmenden des HospInk-Kurses halten stolz ihr Abschlusszeugnisse und eine beige Rose in den Händen. Unter ihnen sind einige Männer, vor allem aber Frauen unterschiedlicher Altersgruppen und in farbenfroher Kleidung, sodass ein bunter, fröhlicher. vielfältiger Eindruck entsteht.
15.07.2026

Zehn Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung konnten vor Kurzem voller Stolz ihre Abschlusszeugnisse als ehrenamtlichen Hospizbegleitende präsentieren. Sie hatten zuvor erfolgreich an einer siebenmonatigen Pilotphase des Forschungsprojekts „Hospizbegleitung Inklusiv (HospInk)“ des Instituts für Teilhabeforschung der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen am Standort Münster teilgenommen.

Zur feierlichen Veranstaltung war neben der LWL-Sozialstiftung als Förderer, dem Forschungsteam, Praxisvertreter*innen, Unterstützungspersonen und Angehörige auch das KSL.Münster eingeladen, das vor dem Start für eine Teilnahme geworben hatte. „Sterben und Tod sind wichtige Themen, die alle betreffen und in allen Lebensrealitäten und -räumen stattfinden“, hatte Projektleiterin Debora Stockmann seinerzeit gesagt. Umso wichtiger sei es, die Themen zu enttabuisieren und in die Lebensrealität zurückzuholen, um handlungsfähig zu werden.

Einen ausführlichen Bericht finden Interessierte auf der Webseite: https://ksl-muenster.de/de/node/6951

Andrea Temminghoff