Online-Wekzeugkasten für barrierefreie Webseiten, Apps und Software von Unternehmen und Verwaltungen

Der Screenshot der Webseite www. toolbox-barrierefrei.de zeigt oben den Tool-Filter mit einem Eingabefeld für Stichwörter, den optional auszuwählenden Zielgruppen „Einkauf“, „Entwicklung“, „Management“ sowie „Öffentlichkeitsarbeit“ und der Schaltfläche „weitere Filter einblenden“. Ohne entsprechende Auswahl folgt die Anzahl der passenden Tools (232) und die Sortierung nach Relevanz, Datum und Anspruch. Die Tools selber werden abwechselnd in blau bzw. orange hinterlegten Kästen dargestellt und beinhalten neben den Namen (z. B. „Leitfaden: Barrierefreie Software am Arbeitsplatz“) eine Kurzbeschreibung (in diesem Fall: Barrierefreie Softwareentwicklung ist eine Voraussetzung, um vielen Menschen den Zugang zu einem Arbeitsplatz oder den Erhalt des Arbeitsplatzes zu ermöglichen), Angaben zum Anspruch (Stufe 3 von 3), Aufwand (ebenfalls 3 von 3) und der Zielgruppe (Entwicklung), der Möglichkeit, ein Lesezeichen zu setzen sowie die Schaltfläche „mehr erfahren“.
05.08.2026

Um Firmen und Verwaltungen bei der barrierefreien Umsetzung von Webseiten, Apps und Software zu unterstützen, haben das Kompetenzzentrum Barrierefreiheit Volmarstein und die Bundesfachstelle Barrierefreiheit eine digitale Toolbox veröffentlicht: Unter www. toolbox-barrierefrei.de stehen über 230 praxisnahe Leitfäden, Erklärvideos und Anwendungen zur Überprüfung verschiedener Anforderungen zur Verfügung.

Während Behörden und öffentliche Stellen durch die Behindertengleichstellungsgesetze von Bund und Ländern schon länger zu einer inklusiven Gestaltung ihrer digitalen Angebote verpflichtet sind, sieht das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz entsprechende Regelungen seit rund einem Jahr auch für Unternehmen beispielsweise im eCommerce vor. Um alle Aspekte frühzeitig zu berücksichtigen, können Verantwortliche die hinterlegten Werkzeuge daher auch nach Thema oder Zielgruppe filtern und mit Hilfe einer Demo-App unter anderem simulieren, wie eine Internetseite für Menschen mit Farbfehlsichtigkeiten aussieht.

Andrea Temminghoff