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Projekte

In Zukunft Inklusiv

NRW-Kreise aufgepasst!

Die Bewerbungsphase läuft. Drei NRW-Kreise haben jetzt die Chance, eine dreijährige qualifizierte und intensive Prozessbegleitung zu erhalten, um wirksame und nachhaltige politische Teilhabestrukturen für Menschen mit Behinderungen auf Kreisebene zu schaffen. Damit erhalten die Kreise die Möglichkeit, sich rechts- und zukunftssicher aufzustellen.

Die Teilnehmer-Kreise profitieren von fundierten Weiterbildungsangeboten und Kursen für die Verantwortlichen und Akteur*innen im Kreis, einer kontinuierlichen Prozessbegleitung mit fachlicher Beratung, steten Rückgriff auf wissenschaftliches Hintergrundwissen und Erfahrungswissen sowie die Einbindung in wertvolle Netzwerke.

für einen Zeitraum von drei Jahren (bis Mai 2025)

passgenau, bedarfsorientiert und systematisch

ohne Teilnahmegebühren

 

 

Das Projekt wird finanziell gefördert vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW.

Warum sollten Kreise politische Partizipation ermöglichen und stärken?

Ein inklusives Gemeinwesen macht Wohnorte attraktiv und steigert die Lebensqualität aller Bürger*innen. Die Entwicklung dieses inklusiven Gemeinwesens gelingt nur mit politischer Teilhabe. Es braucht die aktive Beteiligung insbesondere von Menschen, die in politischen Gremien nach wie vor unterrepräsentiert sind.

Denn ihre Expertise wird oft nicht gehört, ihre Bedarfe nicht gesehen und damit in der kommunalen Planung nicht berücksichtigt. Menschen mit Behinderungen können, als Expert*innen in eigener Sache, wesentliches Wissen zur Ausgestaltung inklusiver Gemeinwesen beitragen.

Wenn Bürger*innen sich in ihrer Diversität einbringen und ihr Lebensumfeld aktiv mitgestalten, bauen sie einen positiven, wertschätzenden und verantwortungsvollen Bezug zu ihrem Wohnort auf. Das macht ihn lebendig und zukunftssicher.

Die Möglichkeit der politischen Teilhabe ist zudem gesetzlich verankert. In Bezug auf die Situation von Menschen mit Behinderungen hat das Land NRW die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention auch für die kommunale Ebene konkretisiert. Weiter unten finden Sie die entsprechenden Gesetzestexte.

Sie wollen tiefer ins Thema einsteigen?

Dann schauen Sie gern in unsere Broschüre “Türen zur Kommunalpolitik öffnen” oder hören Sie sie sich entspannt im Podcast-Format an:

 

Gesetzliche Grundlagen

Kommunen und Kreise müssen politische Partizipation ermöglichen.

Jede Kommune ist verpflichtet per Satzung festzulegen, wie sichergestellt wird, dass die Belange der Menschen mit Behinderungen vor Ort gewahrt werden.

  • § 13 Absatz 1 BGG NRW, Wahrung der Belange von Menschen mit Behinderungen auf örtlicher Ebene

Eine naheliegende und gute Lösung sicherzustellen, dass die Wahrung der Belange von Menschen mit Behinderungen verlässlich gelingt, ist die Bildung besonderer Vertretungen oder die Bestellung von Beauftragten.

  • §27a GO NRW, Interessenvertretungen, Beauftragte

Kommunen sind zudem rechtlich dazu verpflichtet, die Gründung von Interessenvertretungen von Menschen mit Behinderungen zu ermöglichen und zu unterstützen.

  • § 9 Absatz 3 IGG NRW, Beteiligung von Menschen mit Behinderungen

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