Neuer Kinofilm mit barrierefreien Untertiteln: „Als wäre es leicht“

Ab dem 2. April startet im Kino der Film „Als wäre es leicht“ mit barrierefreien Untertiteln. Er wurde 2023 für den Deutschen Drehbuchpreis nominiert und ist die erste deutsche Produktion, die in den Hauptrollen Menschen zeigt, die im wirklichen Leben gehörlos (Cindy Klink) bzw. blind (David Knors) sind:
Florian ist Stadionkommentator beim FC St. Pauli, Kati entdeckt die Welt durch ihre Kamera. Als sie sich im Dialoghaus Hamburg begegnen, entsteht eine eigene Sprache – jenseits von Worten und Gesten, getragen von Nähe und Mut. Doch ihre unterschiedlichen Lebenswelten und die Erwartungen von Familie und Umfeld stellen die Beziehung immer wieder auf die Probe. Für Außenstehende wirkt sie kaum möglich und entfaltet gerade deshalb eine besondere Kraft…
Der Debüt-Spielfilm des Hamburger Regisseurs Milan Skrobanek erzählt einfühlsam, wie Liebe dort entstehen kann, wo andere nur Grenzen sehen. Am Set unterstützten Deaf-Supervisor und Gebärdensprachdolmetscher*innen die Kommunikation.
Foto: Port au Prince Pictures
Andrea Temminghoff