Neuer Kinofilm mit barrierefreien Untertiteln: „Als wäre es leicht“

Das Poster zeigt eine junge Frau mit langen, blonden Haaren in einem gelb-weiß gestreiften T-Shirt, das einen jungen Mann gegenüber steht, ihn anschaut und seinen Zeigefinger mit ihrem berührt. Er hat die Augen geschlossen und den Mund zum Sprechen geöffnet, trägt kurz rasierte Haare und eine dunkelblaue Trainingsjacke mit vier weißen Streifen von der Schulter bis zu den Ärmeln. Im Hintergrund sind unter anderem Fotos der beiden in einem Kettenkarussel, aneinander geschmiegt und jeweils einzeln auf einer Bank zu sehen. Die weiteren Informationen sind sowohl in Buchstaben-, als auch in Brailleschrift aufgedruckt: Als wäre es leicht (Ein Film von Milan Skrobanek), Cindy Klink und David Knors, ab 2. April barrierefrei im Kino
19.03.2026

Ab dem 2. April startet im Kino der Film „Als wäre es leicht“ mit barrierefreien Untertiteln. Er wurde 2023 für den Deutschen Drehbuchpreis nominiert und ist die erste deutsche Produktion, die in den Hauptrollen Menschen zeigt, die im wirklichen Leben gehörlos (Cindy Klink) bzw. blind (David Knors) sind:

Florian ist Stadionkommentator beim FC St. Pauli, Kati entdeckt die Welt durch ihre Kamera. Als sie sich im Dialoghaus Hamburg begegnen, entsteht eine eigene Sprache – jenseits von Worten und Gesten, getragen von Nähe und Mut. Doch ihre unterschiedlichen Lebenswelten und die Erwartungen von Familie und Umfeld stellen die Beziehung immer wieder auf die Probe. Für Außenstehende wirkt sie kaum möglich und entfaltet gerade deshalb eine besondere Kraft…

Der Debüt-Spielfilm des Hamburger Regisseurs Milan Skrobanek erzählt einfühlsam, wie Liebe dort entstehen kann, wo andere nur Grenzen sehen. Am Set unterstützten Deaf-Supervisor und Gebärdensprachdolmetscher*innen die Kommunikation.

Foto: Port au Prince Pictures

Andrea Temminghoff